Der Förderverein des OSZ beteiligt sich mit 1.000 Euro an der Aktion „Schulrucksäcke für Flüchtlingslager auf Lesbos“

Die letzten Monate haben uns allen eindrücklich vor Augen geführt, welch wichtige Institution eine Schule doch ist. Welche gesellschaftlichen Ängste bestehen doch durch die zurückliegenden Monate des Home-Schoolings, in den Medien liest man immer wieder von der „verlorenen Generation“. Man mag dazu stehen wie man will, aber der Wert einer schulischen Bildung bleibt unbestritten.

Schaut man jedoch ein bisschen über den eigenen Tellerrand hinaus, wird einem schnell bewusst, wie priviligiert wir jedoch  – trotz Pandemie – immer noch sind.

Auf Lesbos und in anderen Flüchtlingslingscamps leben Kinder nun schon teils jahrelang ohne Schule, geflohen vor Krieg, Gewalt und Perspektivlosigkeit, um nun ein Dasein zu fristen, welches eine erfolgreiche und glückliche Zukunft kaum möglich erscheinen lässt.

Aus diesem Grund war es uns ein großes Anliegen, ein Projekt zu unterstützen, das auf Initiative des Jugend-Bildungszentrums Blossin, einem engen Partner unserer Schule, zustande kam.

Im Rahmen einer großen Hilfsaktion werden 450 Schulrucksäcke gepackt, um Kindern im Flüchtlingslager auf Lesbos eine Lern- und Lebensperspektive zu geben.

Weiterführende Informationen zu dem Projekt finden sie hier:

https://www.betterplace.org/de/projects/94057-ohne-bildung-keine-perspektive-schulrucksaecke-fuer-gefluechtete-auf-lesbos

Auf Initiative des Freundeskreises GOSt hat der Förderverein des OSZ dieses Projekt mit 1.000 Euro unterstützt! Wir wollen damit als Förderverein einer Europaschule und als aufgeklärte Vertreter eines humanistisch geprägten Weltbildes Hilfe dorthin senden, wo sie dringend benötigt wird

Am Dienstag, den 4.5.2020, kam dazu die Geschäftsführerin des Jugendbildungszentrums Blossin, Andrea Haase, an unsere Schule, um einen symbolischen Scheck von 1.000 Euro für das von ihr angestoßene Projekt vom Vorstand des Fördervereins, H. Siering, entgegenzunehmen. In einem netten Gespräch tauschten sich unser Schulleiter H. Schmook, Frau Haase und Herr Siering über die komplexe Situation vor Ort auf Lesbos und die vielschichtigen Probleme aus, ferner stellte Frau Haase die Durchführung ihres Projektes vor. Die Rucksäcke werden in den Christopherus-Werkstätten in Fürstenwalde hergestellt, Schülerinnen und Schüler des Bernadinum werden sie mit Materialien packen. Wir freuen uns, an diesem regionalen Großprojekt teilnehmen zu können und sind dankbar, einen kleinen Beitrag gegen die Not der Kinder leisten zu können.

Im Namen des Fördervereins,

Max Thiele

siehe auch „Presse

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