Die Geschichte des Oberstufenzentrums Oder-Spree

Hier finden Sie unsere Chronik seit 2020.

Darunter wie alles vor 200 Jahren begann. (Bitte beachten Sie, dass wir diese im Moment bearbeiten)

31. Jul 26 Der Abteilungsleiter Herr Winkler (Abt. 6) wird Schulleiter an der Deutschen Schule in Russland. Frau Dewerne übernimmt kommissarisch.
07. Jul 26 Sportfest in Fürstenwalde
15. Jun 26 Der neue Bildungsminister Gordon Hoffman besucht uns (Das geplante Sportfest wurde witterungsbedingt verschoben).
28. Mai 26 Finale „Stärkster Brandenburger“ in Fürstenwalde
29. Apr 26 Der „Casual Friday“ der IHK Frankfurt /Oder ist bei uns zu Gast.
14. Mrz 26 „Look@ your future“ Bildungsmesse mit neuem Slogan
22. Jan 26 Feuerschale – Neujahresempfang mit den Kolleg*innen in Fürstenwalde
14. Nov 25 Eine Guppe aus Ägypten beuscht unser OSZ und informiert sich über die duale Ausbildung.
26. Okt 25 Neue Sitzgelegenheiten in den Fluren werden in Fürstenwalde eingebaut.
18. Sep 25 9. Sponsorenlauf in Fürstenwalde
01. Aug 25 Unser OSZ ist ERASMUS+ zertifiziert.
31. Jul 25 Die Abteilungsleiterin Frau Tavernier (Abt. 2) geht in den Ruhestand. Herr Röstel übernimmt kommissarisch.
22. Jul 25 Campusfest in neuem Gewand.
02. Jul 25 Finale „Stärkster Brandenburger“ in Fürstenwalde
27. Jun 25 Die Stadt Fürstenwalde unterzeichnet eine Kooperationsvereinbarung mit dem OSZ zur Erzieherausbildung.
03. Jun 25 Wir sind Ausrichter der bundesweiten Fachtagung für Automobilkaufleute mit über 100 Lehrer*innen bei Porsche in Berlin.
24. Jun 25 Schüler der GOST belegen den 4. Platz beim Wettbewerb Econo_me von 750 Teilnehmern.
22. Mai 25 Verkehrssicherheitstag in Fürstenwalde
08. Mai 25 Das erste gemeinsame Sportfest in Fürstenwalde mit über 900 Schülern steht unter dem Motto „Spiel und Spaß“.
29. Apr 25 „Frühlingsfest“ – Treffen der ehemaligen Kolleg*innen
02. Apr 25 Staatsekretär Fischer nimmt an einer Podiumsdiskussion der Wirtschaftsförderung zum Thema „Bildung“ am OSZ in Fürtenwalde teil.
15. Mrz 25 Bildungsmesse „Startzeit“ in Fürstenwalde
14. Mrz 25 Staatssekretär Fischer stellt sich am Standort Eisenhüttenstadt den Fragen von Kolleginnen und Kollegen.
12. Okt 24 Bildungsmessse Starzeit in Eisenhüttenstadt
20. Sep 24 Erste Teilnahme am World Clean Day als ganze Woche in verbindung mit „Fürstenwalde sauber und schön“.
19. Sep 24 8. Sponsorenlauf in Fürstenwalde
01. Jul 24 In Eisenhüttenstadt werden 2 Tischtennisplatten durch Unterstützung des Fördervereins eingeweiht.
30. Mai 24 Finale „Stärkster Brandenburger“ in Fürstenwalde
29. Apr 24 „Frühlingsfest“ – Treffen der ehemaligen Kolleg*innen
26. Nov 23 Besuch aus Malaysia
14. Okt 23 Bildungsmesse „Startzeit“ in Fürstenwalde
05. Okt 23 7. Sponsorenlauf in Fürstenwalde
20. Sep 23 Campusfest
19. Sep 23 2 Tage Verkehrssicherheit in Fürstenwalde
14. Sep 23 Erfolgreicher erster Spendenlauf und Sportfest in Eisenhüttenstadt
01. Sep 23 In Fürstenwalde werden 2 Tischtennisplatten durch Unterstützung des Fördervereins eingeweiht.
01. Aug 23 Wir wurden als Startchancen Schule ausgewählt. Umstrukturierung der Abteilungen (Abt. 2 vollschulische Bildungsgänge bis auf GOST, Abt. 3 gew.-tech., Abt. 4 kaufm.).
31. Jul 23 Die Abteilungsleiterin Frau Kusserow (Abt. 4) geht in den Ruhestand. Herr Schädlich übernimmt. Der Abteilungsleiter Herr Höhnow (Abt. 2) geht in den Ruhestand. Frau Tavernier übernimmt.
06. Jun 23 Finale „Stärkster Brandenburger“ in Fürstenwalde – erstmals bei uns
23. Apr 23 „Junge Menschen in Europa“ – Das erste trilaterale Treffen mit Schülern aus Polen und den Niederlanden findet in Fürstenwalde statt.
25. Mrz 23 Bildungsmesse „Startzeit“ in Fürstenwalde
16. Mrz 23 20 Jahre Partnerschaft mit Choszczno
31. Jan 23 Die Abteilungsleiterin Frau Fischer (Abt. 6) geht in den Ruhestand. Herr Winkler übernimmt.
31. Jan 23 Der Abteilungsleiter Herr Straubhaar geht in den Ruhestand. Herr Förster übernimmt.
07. Dez 22 Die erste „Feuerschale“ lädt am Standort Fürstenwalde zur Weihnachtsfeier.
22. Sep 22 Campusfest
17. Sep 22 Die Bildungsmesse „Startzeit“ findet zum ersten Mal in Fürstenwalde statt. Der Wirtschaftsminister Steinbach eröffnet die Messe.
15. Sep 22 6. Sponsorenlauf in Fürstenwalde
01. Aug 22 Der neue Beruf „Werkfeuerwehrmann“ startet in Eisenhüttenstadt. Die Kooperation mit der Landesfeuerwehrschule nimmt seinen Anfang.
31. Jul 22 Frau Tavernier übernimmt übergangsweise Abteilung 4.
28. Sep 21 5. Sponsorenlauf in Fürstenwalde mit einer Spende für die Flutkatastrophe in NRW.
23. Aug 21 „Fürstenwalde sauber und schön“ findet zum ersten Mal statt und wir haben eine Woche jede Menge Müll gesammelt.
26. Okt 20 Unsere Bildungsministerin Frau Ernst besucht unser OSZ und nimmt an der Veranstaltung „Zeitzeugen“ teil.
17. Sep 20 4. Sponsorenlauf in Fürstenwalde
31. Jul 20 Der Schulleiter Herr Schenk und sein Stellvertreter Herr Göbel gehen in den Ruhestand. Herr Schmook und Frau Schwella übernehmen.

Es begann vor 200 Jahren

Im Heimatmuseum gibt es einen Hinweis, dass um 1800 ein landwirtschaftlich genutzter Ort mit knapp 108 Morgen und einer Ziegelei nördlich von Fürstenwalde existierte. Eine erste urkundliche Erwähnung von 1827 bestätigt diesen Ort. Mit dieser Urkunde wechselte, nicht zum letzten Mal, das Gut den Besitzer. Maurermeister Hartmann verkaufte es an den Rittergutsbesitzer Göritz in Trebus. Nach dem nächsten Besitzerwechsel 1845 übernahm der Stadtverordnetenvorsteher Sembritzki aus Fürstenwalde 1863 das Gut.

Während seiner Besitzschaft erhielt das Gut den Namen »Palmnicken«, 1864 wurde das Gut erstmalig mit dem Namen »Palmnicken« in der Brandenburgischen Ortschaftsstatistik erwähnt. 1897 erwarb der Unternehmer Pintsch das Gut und baute es zu einem modernen Landwirtschaftsbetrieb aus. Davon zeugen noch die letzten Gleisreste am Berg nach Palmnicken. Nach zwei weiteren Besitzerwechseln erwarb die Landesprovinzialregierung Brandenburg das Gut, um hier eine 7. Provinzial-Irrenanstalt einzurichten. Es sollten nach einer Nachricht in der Fürstenwalder Zeitung 1600 – 1700 Irre (Geisteskranke, Epileptiker und Idioten) Platz erhalten. Erst 1919 wurde dieser Plan aufgegeben. Die Liegenschaft blieb bis auf den heutigen Tag in öffentlicher Hand. Die Landwirtschaft wurde 1951 endgültig aufgegeben.

Jetzt begann die Zeit der schulischen Ausbildung auf Palmnicken. Palmnicken entwickelte sich von einer Landestraktoristenschule zu einer anerkannten Agraringenieurschule für Melioration und Pflanzenzucht. Bis 1991 verließen über 27.000 Fachkräfte für die Landwirtschaft der DDR Palmnicken. In dieser Zeit wurde das Gut intensiv weiter ausgebaut. Es entstanden 1952/53 das Kulturhaus -unsere heutige Mensa- und zwei Internatshäuser. 1963 wurden der erste Schulneubau (der westliche Teil des jetzigen Hauses 12) und eine Turnhalle gebaut.
1973 erweiterte man den Schulneubau. Es entstanden mehrere Nebengebäude, wie Garagen, Werkstätten und eine Tankstelle.

Am 01.08.1991 wurde das Oberstufenzentrum Palmnicken gegründet. Im Oberstufenzentrum wurden folgende 9 Berufs-
und Ingenieurschulen der damaligen Kreise Fürstenwalde und Beeskow zusammengeführt:

  • Berufsschule I Fürstenwalde
  • Gewerblich-technische Berufsschule Fürstenwalde
  • Berufsschule Beeskow
  • Berufsschule Heinersdorf
  • Berufsschule Rüdersdorf
  • Kommunale Berufsschule Erkner
  • Ingenieurschule für Binnenfischerei Hubertushöhe Storkow
  • Ingenieurschule »S.W.Lebedew« Fürstenwalde
  • Agraringenieurschule für Melioration und Pflanzenproduktion Palmnicken

Die Ingenieurausbildung der Agraringenieurschule endete 1992. Die gewerblich-technischen Berufsfelder der Berufsschule 1 und der Gewerblich-technische Berufsschule Fürstenwalde zogen als Erste nach Palmnicken. Die Berufsfelder Wirtschaft, Verwaltung, Körperpflege und die gymnasiale Oberschule zogen in die Außenstelle des Oberstufenzentrums in der Beeskower Chaussee.

Nach Abschluss der 1. Bauphase 1992 (Umbau der Häuser 11 und 12) zogen die Berufsschulstandorte Heinersdorf und Rüdersdorf mit den Berufsfeldern Elektrotechnik und Agrarwirtschaft nach Palmnicken um. Im Schuljahr 1992/93 endete die Ausbildung in der Fischereifachschule in Storkow und der Standort wurde geschlossen. Nach dem Abschluss der 2. und 3. Bauphase konnte zum Schuljahr 1993/94 die Technikerausbildung vom Standort Tränkeweg nach Palmnicken verlegt werden. Damit schloss auch die traditionsreiche Ausbildungsstätte der Ingenieurschule für Technologie der Plast- und Elastverarbeitung. Der Umzug des Standortes Erkner nach Palmnicken vollzog sich im Laufe des Schuljahres 1993/94. In das rekonstruierte Haus 8 zogen die Berufsfelder der Maler/Lackierer und der Orthopädiemechaniker/Bandagisten. Im Jahre 1995 wurde die Rekonstruktion des Hauses 7 abgeschlossen, sodass der Standort Beeskow zum Schuljahr 1995/96 mit den Berufsfeldern der Bau- und Holztechnik nach Palmnicken verlegt werden konnte. Seit dem Jahre 2001 wurden umfangreiche Neu- und Umbauten vorgenommen. Die Internatshäuser, die alten Werkstätten und Garagen, die Tankstelle sowie die alte Sporthalle wurden abgerissen und das neue Haus 11 gebaut. Mit der Fertigstellung zum Schuljahr 2003/04 bezogen die Abteilungen 1, 3 und Teile der Abteilung 2 das neue Haus 11.Damit wurde der Um- und Ausbau des alten Hauses 11 möglich. Mit seiner Fertigstellung zum Schuljahr 2007/08 konnten die Abteilungen 4 und 5 zum Hauptstandort nach Palmnicken umziehen. Endlich war das Oberstufenzentrum eine gemeinsame Schule. Der Bereich der Berufsvorbereitung bezog die jetzt freien Räume in der Beeskower Chaussee und erhielt für diesen Bereich einen abgeschlossenen Schulbau. Im Jahre 2004 wurde auch der Neubau einer Dreifelder-Sporthalle mit den umliegenden Außensportanlagen fertig. Auch die Mensa wurde nach den Auflagen des Denkmalschutzes umfangreich saniert und durch eine Cafeteria ergänzt.

Am 21. September 2011 wurde die Kraftfahrzeugwerkhalle als vorerst letzter Schulneubau im Beisein des Landrates, Herrn Manfred Zalenga sowie von Frau Erika Schönwald und weiteren Gästen feierlich seiner Bestimmung übergeben. Zu Ehren des langjährigen Lehrers sowie des Mitbegründers des Fachbereiches Kraftfahrzeugtechnik am Oberstufenzentrum, Fritz Schönwald, wurde dem neuen Gebäude der Name Fritz-Schönwald-Halle verliehen.

Am 01.08.2012 fusionierten die beiden Oberstufenzentren Palmnicken in Fürstenwalde/Spree und Gottfried-Wilhelm-Leibniz in Eisenhüttenstadt zu einem Oberstufenzentrum. Der Kreistag beschloss am 10.04.2013 die Namensgebung des Oberstufenzentrums. Im Beschluss mit der Nr. 011/26/2013 erhält das Oberstufenzentrum in Trägerschaft des Landkreises mit den Standorten Palmnicken Fürstenwalde und Gottfried-Wilhelm-Leibniz Eisenhüttenstadt zum 01.08.2013 den Namen Oberstufenzentrum Oder-Spree.

Ein für uns sehr wichtiger Neubau wurde im September 2012 begonnen. Die Stadtverwaltung Fürstenwalde/Spree baute ein leerstehendes Bürogebäude in der Trebuser Straße zu einem Jugendgästehaus um. Seit dem Schuljahr 2014/15 stehen den Schülerinnen und Schüler des OSZ Standortes Palnicken jetzt 110 Betten für eine Übernachtung vor (Schul-)Ort zur Verfügung.
Zum Schuljahr 2014/15 war es endlich so weit, mit einer tollen Aufführung unserer Theatergruppe im Amphitheater wurde der neu gestaltete Innenhof eingeweiht. Nach den Vorschlägen unserer Schülerinnen und Schüler, sowie in sehr guter Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro „Edel“ und den Verantwortlichen des Landkreises steht uns jetzt ein hervorragend gestalteter Platz für das Lernen im Freien zur Verfügung. Unsere Theatergruppe, unsere Erzieher sowie der DS Kurs des Beruflichen Gymnasiums freuen sich besonders über die neuen Möglichkeiten.

Im sozialen Bereich fehlen jetzt und in den nächsten Jahren viele Fachkräfte. Dank der Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus Eisenhüttenstadt konnte in Palmnicken ab dem Schuljahr 2015 die Berufsfachschule Sozialassistent und ab dem Schuljahr 2017 die Fachschule für die Erzieherausbildung angeboten werden. Die personellen Voraussetzungen konnten wir sehr schnell schaffen. Die materiellen Rahmenbedingungen mussten jedoch noch verbessert werden. Mit der Rekonstruktion der oberen Etage im Haus 8 stehen dem Fachbereich seit Februar 2019 sehr moderne Fachräume zur Verfügung.

In den kommenden Jahren stehen werterhaltende Maßnahmen und die Rekonstruktion des Hauses 6 im Vordergrund. Im Haus 6 sind zusätzliche Unterricht- und Seminarräume angedacht. Wir planen eine Tandemsprachausbildung in enger Kooperation mit unseren polnischen Partnerschulen. Räume für den Schulsozialarbeiter und eine Krankenstation, ähnlich wie in unseren französischen Partnerschulen, zur gesundheitlichen Aufklärung sollen geschaffen werden.