Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. Ganz in diesem Sinne lassen Zeitzeugengespräche die Geschichte unseres Landes ebendig werden und sind damit wichtiger Bestandteil der Erziehung und Bildung junger Menschen. Unsere Bildungsministerin Frau Britta Ernst und Frau Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, stellten sich am 26.10.2020 den Fragen von SchülerInnen der 13. Jahrgangsstufe unseres beruflichen Gymnasiums.

Warum haben Sie nach dem Abitur nicht studiert? Woher haben Sie den Mut genommen, sich der Oppositionsbewegung anzuschließen? Was hat Sie dazu bewogen, aus der Immobilienbranche hauptamtlich in die Politik zu wechseln? Warum sind Sie als junger Mensch in die SPD eingetreten? Diese und ähnliche Fragen zu den unterschiedlichen Bildungsmöglichkeiten der beiden Frauen, eine im Osten, eine im Westen Deutschlands aufgewachsen, sind aus erster Hand beantwortet worden.

Bildungsministerin Frau Britta Ernst und Frau Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur mit Abiturienten unserer Schule.

Für die Schüler kaum vorstellbar, dass ihre politische Einstellung den beruflichen Werdegang vorgeben könnte, dass nicht Noten und soziales Engagement Türen öffnen, sondern staatstreues Verhalten entscheidet. Geschichtsunterricht dieser Art ist authentisch und überzeugend, bleibt zumeist länger im Gedächtnis als so manche Seite aus dem Lehrbuch. Auf unserer Presseseite finden Sie weitere Informationen von der Märkischen Oderzeitung.

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