Autor: KE21P1 und V21P1
Kategorien: Abteilung 4, Aktivitäten

In Berlin gibt es viele Einwohner, Touristen, natürlich auch viele Geschäfte und Malls. Wir, die Schüler*innen von KE21P1 und V21P1, haben uns das BIKINI Berlin und das KaDeWe genauer angeschaut.
Das BIKINI ist eine Concept-Mall, die nach Ihrem Bau in den 1950er Jahren ein Zentrum für Damenoberbekleidung war, wodurch auch der Name des Gebäudes beeinflusst wurde. Es besteht aus drei Etagen, wobei die zweite Etage „ausgeschnitten“ ist. Dadurch entsteht der Eindruck von einem freien Bauch, wie bei einem Bikini.
Das besondere an dieser Mall ist, dass sehr stark auf Nachhaltigkeit und Einzigartigkeit gesetzt wird, was an der Auswahl der Geschäfte erkennbar ist. Von dänischem Lakritz, über Marzipan aus Neukölln, bis hin zu Designermode von Berliner Künstlern wird einem alles geboten.
Im Mittelpunkt der Mall findet man Pop-Up Boxen. Dies sind Holzkäfige, die an Tiertransportboxen erinnern, in denen sich für einige Monate neue Unternehmen probieren können. Läuft das Geschäft in der Box gut, darf das Unternehmen fest in die Mall einziehen.
Auch die Architektur ist besonders. Die Nähe zum Zoo bietet den Vergleich zum Dschungel in der Natur mit dem der Großstadt. Elemente der S-Bahn finden sich überall wieder. Seien es tragende S-Bahn-Pfeiler an den Decken oder wie eine Weiche umstellbare Bänke auf dem bepflanzten Dach; man erkennt schnell die Kunst dahinter.
Bemerkenswert ist allerdings auch was wir über das KaDeWe oder auch ,,Kaufhaus des Westens“ erfahren konnten.
Man erkennt bereits von außen die Größe dieses Gebäudes. Aber versucht man sich vorzustellen, dass es im Inneren eine Verkaufsfläche von ca. 77.000 m² gibt, wird einem erst der wahre Umfang des Kaufhauses bewusst. Auf ganzen sechs Etagen findet man alles was das Luxus-Herz begehrt. Parfum, Damen- und Herrenmode, Accessoires, Reisegepäck, sowie Haushaltswaren und sogar eine Etage voller Feinkost befinden sich im Inneren.
Durch spektakuläre Auswahl und Dekoration lockt das KaDeWe täglich ca. 50.000 Gäste an. Und diese geben täglich um die 20.000 Euro nur für Koffer und Handgepäck aus. Kaum vorstellbar.
Die Kundschaft kommt aus aller Welt, sei es aus Russland oder aus den USA. Sehr häufig vertreten sind asiatische Gäste. Daher wurde eine extra Mitarbeiterin eingestellt, die fließend Mandarin spricht und diese Gäste besser betreuen kann.
Für Kunden, die nicht viel Zeit bei der Suche nach dem richtigen Produkt aufbringen möchten, gibt es auch die Möglichkeit den Personal Shopping Service zu buchen. Dabei wird ein Mitarbeiter einige Produkte auswählen, die ihren Maßen und Wünschen entsprechen. Später kommen die Kunden zur VIP Lounge mit Getränken und Beratung, um die Auswahl anzuprobieren.
Wir haben also einen kleinen Einblick in die luxuriöse Welt Berlins bekommen und viele Informationen sammeln können. Wenn man ein wenig Interesse an diesem Thema hat, ist so eine Führung definitiv empfehlenswert.

Die Exkursion fand zu den an dem Zeitpunkt geltenden Corona-Regeln statt, ferner waren beide Häuser aufgrund der Situation sehr schwach besucht.

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