Am 21. Mai 2026 fand im Zentrum für Berufs- und Weiterbildung „Elektryk“ in Nowa Sol (Polen) die 5. Konferenz „Mobilität von Menschen im Bereich der beruflichen Bildung und Ausbildung“ statt. Von unserem Oberstufenzentrum nahmen die stellvertretende Schulleiterin, Frau Schwella, und der Abteilungsleiter der Abteilung 3, Herr Förster, teil.
Das Zentrum für berufliche und Weiterbildung „Elektryk“ berichtete über die durchgeführten Projekte des letzten Jahres. Unter anderem mit den Partner WSA Spree-Havel – der Deutschen Wasserstraßen- und Schifffahrtsbehörde in Fürstenwalde; Systema aus Dresden – einem IT-Unternehmen, das sich auf Systementwicklung und Produktionsautomatisierung spezialisiert hat; GLOBALFOUNDRIES mit Sitz in Dresden – einem der größten Halbleiterhersteller Europas; und GEDIA mit Sitz in Attendorn – einem Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Leichtbaukomponenten für die Automobilindustrie spezialisiert hat.
Im Rahmen des Projekts nahmen Lehrkräfte der CKZiU „Elektryk“ (Elektriker) in Nowa Sól an einem Job-Shadowing bei Ausbildern und Mitarbeitern der E.DIS Netz GmbH in Fürstenwalde teil. Die E.DIS Netz GmbH ist einer der größten Netzbetreiber Deutschlands und versorgt Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Job-Shadowing ist eine der Kernaktivitäten des Erasmus+-Akkreditierungsprogramms. Dessen Hauptziel ist der Austausch von Erfahrungen und Best Practices sowie die Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenzen der Lehrkräfte durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus Bildung und Wirtschaft in ganz Europa.
Die Konferenz bot Raum für Diskussionen und Meinungsaustausch zu Themen, die nicht nur für den Bildungsbereich, sondern auch für den Arbeitsmarkt relevant sind. Der Schulleiter lud Vertreter von Arbeitsmarktorganisationen und -institutionen zu einer Podiumsdiskussion ein.
Im Verlauf der Diskussion hoben die geladenen Gäste Bereiche hervor, die gemeinsames Handeln erfordern, darunter Chancengleichheit und Inklusion, Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, der Einsatz digitaler Werkzeuge im Lern- und Arbeitsprozess sowie die Förderung beruflicher Aktivitäten für junge Menschen.
Im Anschluss an die Konferenz hatten wir die Möglichkeit die Partnerschule kennenzulernen und zukünftige Projekte im Rahmen unserer Erasmus+ Aktivitäten zu besprechen.




